Internationaler Tag des Schlafs am 16. März

12.03.2012 07:22
Die Weltvereinigung für Schlafmedizin will diesen Tag nutzen, um auf die Themen Schlaflosigkeit und Schläfrigkeit hinzuweisen

Univ.-Prof. Dr. Manfred Walzl

„Schläfrigkeit und Schlaflosigkeit sind eine globale Epidemie, die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen bedrohen. Vieles kann getan werden zur Vorbeugung und Behandlung von Müdigkeit“, erklärt die WASM, die World Association of Sleep Medizine, ihr Motto für den Tag des Schlafs 2012. Vor allem der Schlaf nachts ist dazu da, Körper und Geist zu regenerieren und Kraft für den kommenden Tag zu sammeln. Doch nicht nur nachts, auch tagsüber gibt es Leistungstiefs. Was für unsere Großeltern noch selbstverständlich war und im asiatischen Raum zum Alltag gehört, wird in unserer Gesellschaft nicht gerne gesehen: das kurze Nickerchen zwischendurch. Dabei hat dieses so genannte Powernapping viele Vorteile.

Kremsmünster, 12.03.2012. – Studien belegen, dass Arbeitgeber- und -nehmer vom regelmäßigen Energieschlaf profitieren. So fördert ein kurzer Powernap die Konzentration und Leistungsfähigkeit im Job, der Spaß an der Arbeit steigt und wir können auch den Feierabend noch aktiv genießen. Langfristig senkt Powernapping das Risiko für Herzinfarkt und Burn-Out. „Mitten in der Nacht, wo der Mensch meistens schläft, und um die Mittagszeit fällt die Leistungskurve ab, Fehleranfälligkeit und Unfälle nehmen zu – ein kurzer Mittagsschlaf kann diesen Problemen entgegenwirken“, bestätigt auch Univ.-Prof. Dr. Manfred Walzl, Leiter des Instituts für Schlafmedizin an der Landesnervenklinik Graz.

Powernapping – das Konzept rund um den Energieschlaf
Eurofoam hat sich intensiv mit dem Thema Powernapping auseinander gesetzt und bietet ein Komplettpaket für die Umsetzung. Im Mittelpunkt steht die eigens entwickelte inemuri-Liege, die in der Neigung individuell einstellbar ist und durch ihre ergonomische Form eine rasche Entspannung aller Körperpartien fördert. Das jahrzehntelange Know-how von Eurofoam als Schaumstoff-Hersteller zeigt sich beim Komfort der Liege. Abgerundet wird das Angebot mit Konzepten zur stimmigen Raumgestaltung und mit Impulsvorträgen.

Schlafstörungen sind eine ernst zu nehmende Krankheit
Der Schlaf beherrscht unser Leben wie kaum eine andere Funktion: rund 24 Jahre im Durchschnitt eines Menschenlebens werden im Schlaf verbracht. Gerade deshalb erscheint es alarmierend, wenn bis zu 26 Prozent der Bevölkerung über Schlafstörungen aus unterschiedlichsten Ursachen klagen. In den letzten Jahren haben sich das Wissen und das Verständnis um den Schlaf als einen "aktiven Körpervorgang" vertieft. Seither gewinnt die medizinische Wissenschaft zunehmend mehr Erkenntnisse über krankhafte Vorgänge, die an den Schlaf und an biologische Zeitabläufe gebunden sind. Schlafstörungen sind damit ebenso eigenständige Krankheiten wie auch Risikofaktoren für neue Krankheiten. So können zum Beispiel bestimmte Schlafstörungen das Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko um das Zehnfache steigern! (Quelle: www.lsf-graz.at, Institut für Schlafmedizin von Univ.-Prof. Dr. Manfred Walzl)

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